Weihnachten ist vorüber und das Neue Jahr steht in den Startlöchern. Schon jetzt werden überall die neuesten Methoden und Diäten beworben, um die Weihnachtspfunde wieder loszuwerden. Aber:

Diäten helfen nicht beim Abnehmen!

Schon gar nicht, wenn Du eine Frau und über 40 bist. Und keinesfalls mühelos, ohne Anstrengung.

Mache Dich schlau! Verstehe die Fakten!

Diese Fakten sollte jeder kennen, der erfolgreich und dauerhaft abnehmen will.

Und dann kannst Du überlegen, ob die neu angepriesene Wunderdiät einer Überprüfung standhält.

In 98% aller Fälle ist die Antwort NEIN.

Jeder Punkt ist durch Studien belegt, und bestätigt, was wir eigentlich alle wissen:

es gibt keinen Weihnachtsmann, kein Christkind und keine Wunderdiäten im Januar. Aber natürlich kannst Du etwas tun, wenn Du abnehmen willst.

Was genau erläutere ich Dir gerne in einem kostenlosen Beratungsgespräch. Aber jetzt erst mal zu den Fakten:

 

  1. Es gibt kein Nahrungsmittel, das Fett schmelzen lässt
  2. Fett kann nicht schmelzen. In der Pfanne ja, aber nicht in unseren Fettpolstern.
  3. Die Anzahl der Fettzellen sind genetisch festgelegt. Danke also deinen Eltern.
  4. Fettzellen verschwinden niemals durch Hungern oder Sport. Sie schrumpfen.
  5. Nur durch Fettabsaugung, Kryolipolyse oder Fett-Weg-Spritze werden Fettzellen dauerhaft vernichtet.
  6. 1 kg Fettgewebe entspricht 7000 Kalorien. In anderen Worten: du musst 7000 Kalorien weniger zu dir nehmen, als du brauchst. Dann nimmst Du 1 kg ab.
  7. Fettgewebe braucht mehr Platz als Muskelgewebe. In anderen Worten: 2 Menschen können bei gleichem Gewicht unterschiedlich dick oder schlank sein.

Fettgewebe vs Muskelgewebe

  1. Fettgewebe kann sich nicht in Muskelgewebe umwandeln und umgekehrt.
  2. Muskeln verbrauchen auch im Ruhezustand mehr Kalorien als Fettgewebe
  3. Low Carb oder Low Carbohydrate (wenig Kohlenhydrate) heißt nicht, unbegrenzt essen zu können. Kalorien zählen trotzdem. Ausnahme: die ketogene Diät
  4. Bei einer ketogenen Low Carb Diät ist die Kalorienzahl egal. Aber du darfst maximal 40 g Kohlenhydrate am Tag essen. Das ist sehr wenig!
  5. Strikte Diäten (weniger Kalorien, als in absoluter Ruhe verbraucht werden) legen den Stoffwechsel lahm: in anderen Worten: es werden noch weniger Kalorien benötigt. Siehe auch nächster Punkt.
  6. Strikte Diäten bauen Muskulatur ab, der Kalorienbedarf sinkt dauerhaft.
  7. Strikte Diäten gaukeln dem Körper eine Hungersnot vor, der Kalorienverbrauch wird gedrosselt. Die Körpertemparatur sinkt, die Schilddrüse drosselt den Stoffwechsel, man ist müde und hat keine Energie. Auch wenn man wieder normal isst, dauert es lange, bis der Kalorienbedarf sich normalisiert.
  8. Alle Monodiäten (es sind nur bestimmte Nahrungs/Lebensmitteln erlaubt) führen zu Mangelzuständen.
  9. Alkohol ist ein Gift für den Körper und wird zuerst abgebaut. Alles, was gleichzeitig gegessen wird, wird gespeichert. Auf den Hüften oder am Bauch.
  10. Alkohol wirkt appetitanregend und enthemmend. Man isst alles, was in der Nähe ist.
  11. Das Gehirn braucht Glukose (Zucker). Aber dazu braucht es keinen Industriezucker.
  12. Der Körper kann Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett in Zucker (= Glukose) umwandeln
  13. Eiweiß sättigt länger als Kohlenhydrate
  14. Komplexe Kohlenhydrate (viele Ballaststoffe) sättigen länger als einfache Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehl, Nudeln)
  15. Komplexe Kohlenhydrate (Gemüse, Vollkorn) führen zu niedrigerem Insulinausstoß. Das heißt, der Blutzuckerspiegel ist stabil.
  16. Zucker bewirkt starken Insulinausstoß
  17. Insulin schleust Energie in die Zellen. Was nicht gleich gebraucht wird, wandert ins Fettdepot
  18. Es gibt keine Stoffwechselbooster, die zur Gewichtsabnahme führen
  19. Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die zum Gewichtsverlust führen.
  20. Es gibt keine Nährstoffkombination, die zur Gewichtsabnahme führt. Die Energiebilanz muss stimmen.
  21. Vitamin oder Mineralstoffmangel mindern Leistungsfähigkeit, weniger Energie verbraucht weniger Kalorien
  22. Schlafmangel bring den Hunger- und Sättigungsmechanismus durcheinander. In anderen Worten: zu wenig Schlaf macht dick.
  23. Fettgewebe produziert Östrogen, wenn auch in kleinen Mengen.
  24. In den Wechseljahren sinkt die Östrogenproduktion und das Fettgewebe springt ein. Daher hält der Körper am Fettgewebe fest.
  25. Stress führt zu Heißhungerattacken.
  26. Bei Dauerstress wird Fett im Bauchraum gespeichert.

 

Du siehst, dass die Zusammenhänge sehr komplex sind.

Es ist aber keinesfalls unmöglich, Gewicht wieder zu verlieren. Man muss mit dem Körper arbeiten. Wichtig ist ein Punkt:

Diäten machen dick!

Aber es gibt gesunde Maßnahmen, die dir helfen. Ohne Qual, ohne Verzicht und ohne sinnfreie Essregeln.

Du willst mehr wissen?

Auf meiner Website findest Du viele Blogartikel, die ins Detail gehen. Und es kommen jede Woche Neue dazu.