Eigentlich ist es keine schlechte Idee, Ziele zu formulieren und etwas erreichen wollen. Sich weiter entwickeln, vielleicht die Richtung ändern oder korrigieren. Irgendwie sind wir nie ganz fertig und das ist gut so.

Das Schlimmste für mich: Stillstand. Bleiben, wo man heute steht, egal ob man sich wohl fühlt oder unzufrieden ist. Die Welt ändert sich und wer auf seinem jetzigen Stand bleibt, fällt zurück.

 Glücksbringer für gute Vorsätze

Warum denn überhaupt gute Vorsätze?

Ein Ziel – eine Vision – soll Startschuss für eine gewünschte Veränderung sein. Gib Dir selbst die Chance zur gewünschten Veränderung!

Ohne Ziel ist jeder Weg richtig und es ist egal, wo Du hergehst. Aber was willst Du überhaupt im Leben erreichen? Gelassenheit und Akzeptanz des jetzigen Status sind zwar schön, aber dann fehlt dem Leben doch vieles.

Mit einem Ziel nimmst Du Deine Wünsche und Träume ernst. Du bist bereit, die Verantwortung für die Gestaltung Deines Lebens selbst in die Hand zu nehmen.

Ein Ziel zu haben kann ungeheuer motivierend sein und Energien freisetzen.

 

Was spricht gegen Vorsätze zum Neuen Jahr?

Das Problem, das ich mit guten Vorsätzen zum Jahresbeginn habe:

Die werden meistens zum Jahresende gefasst, wenn wir genau das Gegenteil von dem tun, was wir eigentlich tun wollen/sollen. Du futterst zu viele Marzipankartoffeln? Egal, ab Januar gibt es Diät….Eine gängige Rechfertigung im Dezember

Die Planung der Vorsätze nimmt so viel Raum ein, dass die Energie für die Umsetzung schon aufgebraucht ist. Im Januar willst  Du endlich anfangen und Dich mehr bewegen. Du hast schon einen Vertrag im Fitnessstudio unterzeichnet, ein tolles Sportoutfit gekauft, alles geplant. Und dann im Januar? Schlechtes Wetter, graue Stimmung und der Alltag hat uns wieder. Der guten Vorsätze, gesünder zu leben und sich endlich mehr zu bewegen, sind plötzlich ganz klein geworden. Oder gar ganz verschwunden. Ein Freund von mir besitzt ein großes Fitnessstudio und bestätigt, dass gerade zum Jahresende neue Verträge abgeschlossen werden und die Leute NIEMALS erscheinen. Zu anderen Zeiten fangen sie wenigstens an und werden erst nach etwa 2 Monaten zu Karteileichen…..

Die Alles-oder-Nichts Mentalität: nie wieder eine Zigarette oder Alkohol oder Schokolade. Und beim ersten Rückfall gibt man auf „Ich schaffe es einfach nicht“. Klar, bei Nikotin ist es wünschenswert, komplett zu verzichten. Es ist ein Gift, dass sehr schnell sehr abhängig macht. Daher macht es einen Unterschied, ob man nur weniger raucht oder komplett aufhört. Daher ist ein Rückfall nicht das Ende auf dem Weg zum Nichtraucher. Wusstest Du, dass ein erfolgreicher Ex-Raucher im Schnitt 4 Anläufe braucht, bis er endlich rauchfrei ist? Anders bei Schokolade: da macht es viel mehr Sinn, hin und wieder ein Stück (oder eine Tafel) einzuplanen. Dann kommt es auch nicht zu Heißhungerattacken.

Zu viel erreichen wollen und den Blick für die Realität verlieren. Der Klassiker: 10 kg weniger in 5 Tagen. Leute, das geht schon rein physiologisch gar nicht. Einfach mal Kalorienbedarf pro Tag errechnen und dann ausrechnen, wie lange es dauert, bis man 7000 kcal (entspricht etwas einem Kilo Gewichtsverlust) eingespart hat.

Sich selbst das Leben viel zu schwer machen – und das Ziel ohne Unterstützung erreichen zu wollen. Wenn die Anfangseuphorie verflogen ist, wird es schwieriger. Ob im Job oder bei anderen Zielen, die Dir wichtig sind: hole Dir Unterstützung! Jemand, der Dich an die Hand nimmt und Dich leitet. Gerade wenn Du kaum noch Fortschritt siehst und eine Durststrecke durchlebst: es geht weiter, und wenn Dir jemand den Rücken stärkt, ist es einfacher.

Fazit

Du willst endlich etwas abnehmen, Dich gesünder ernähren und mehr bewegen? Und diesmal nicht wieder am 15. Januar die Vorsätze in die Tonne treten? Dann ist es umso wichtiger, in kleinen Schritten zu gehen. So, dass es zu Deinem Leben und Deinen Alltag passt.

Ich berate Dich gerne in einem kostenlosen Erstgespräch, was für Dich in Frage kommt. Freie Termine findest Du unter Kontakte . Du hast nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen.

 „Die Welt macht dem Menschen Platz, der weiß, wohin er geht.“ (Ralph Waldo Emerson)