Mein Ernährungskonzept

Mein Ernährungskonzept und die Frage: Was darf ich denn essen?

Das ist die erste Frage, die mir neue Kunden stellen. Und dann:

Bekomme ich einen Plan?

Meine Antworten: Alles und nein

Du darfst alles essen und es gibt keinen exakten Plan.

Meine Ernährungskonzept entspricht dem Clean Eating Prinzip, so wie es ursprünglich von der Amerikanerin Tosca Reno beschrieben wurde.

Clean Eating oder der gesunde Menschenverstand

Wörtlich übersetzt heißt Clean Eating „sauberes, reines Essen“ – wobei hier nicht Hygiene gemeint ist, sondern Natürlichkeit.

Alles ist erlaubt, auch Kohlenhydrate.

Wichtigste Regel: Das Essen soll naturbelassen sein – unverarbeitete, natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte stehen im Vordergrund.

Wer sich daran hält, verzichtet automatisch auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette und andere unerwünschte Stoffe in verarbeiteten Lebensmitteln.

Faustregel: je kürzer die Zutatenliste, desto besser!

Dass Alkohol, Fast Food und Junkfood da nicht passen, versteht sich von selbst. Aber das heißt nicht, vollkommener Verzicht: die 80/20 Regel oder das Pareto Prinzip lassen Spielraum für besondere Gelegenheiten. Und vermeiden eine „Alles oder Nichts“ Diätmentalität. Ein Glas Wein, ein opulentes Festmahl? Alles kein Problem, solange es in Maßen passiert.

Dazu kommen ein paar Verhaltensregeln wie täglich frühstücken, regelmäßig essen (bis zu sechs kleine Mahlzeiten am Tag) und bei jeder Mahlzeit komplexe Kohlenhydrate mit Eiweiß kombinieren. Also beispielsweise: Vollkornreis mit Fisch.

So soll es im Idealfall aussehen

9 Schritte zur gesunden Ernährung – alltagstauglich

Aber das Leben ist nicht immer der Idealfall. Daher gehe ich mit meinen Kunden nach der folgenden Grafik vor:

 

Basierend auf der aktuellen Ernährung, den persönlichen Vorlieben und dem individuellen Tagesablauf werden kleine Anpassungen gemacht.

Mehr Details dazu gibt es in meinen Kursen und Programmen.

 

 

Die Risiken und Nebenwirkungen

Clean Eating ist ein absoluter Megatrend, es gibt unzählige Blogs zum Thema, auf Facebook wird gepostet, was weltweit an fittem Essen auf die Teller kommt, und beim Bilderdienst Instagram zeigt allein das Hashtag (Schlagwort) #Eatclean bereits eine zweistellige Millionenzahl an.

Normalerweise ist das für mich ein Grund, mich bedeckt zu halten und Fotos von meinem Essen werde ich eher selten veröffentlichen.

Was aber wirklich bedenklich ist: einige der „Influencer“ übertreiben es maßlos, erklären Clean Eating zu einer Art Ersatzreligion und erstellen zum Teil gefährliche Essensregeln.

https://www.mydomaine.co.uk/diet-plan

https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2017/aug/11/why-we-fell-for-clean-eating