[vc_row css=”.vc_custom_1509214949802{padding-right: 50px !important;padding-left: 50px !important;background-color: #ffffff !important;}”][vc_column][vc_column_text]Bauchfett ist für viele Frauen ab 40 ein Thema. Bis zu diesem Alter sind die Problemzonen überwiegend Po und Beine („Reithosen“), aber plötzlich siedeln sich die Pfunde am Bauch an. Das ist Gleichberechtigung, wie wir sie nicht brauchen.

 

Bauchfett – ungeliebt, aber sehr anhänglich

 

Immer wieder lese ich Anzeigen, wo versprochen wird, Bauchfett schmelzen zu lassen. Entweder muss man ein Pülverchen zu sich nehmen, oder bestimmte Lebensmittel niemals essen.

Ich habe einige Kundinnen, die das Problem “Bauchfett” haben und die schon viele dieser “Wundermittel“ ausprobiert haben. Ohne Erfolg, was eigentlich logisch ist. Das hatte ich kürzlich in einem Artikel schon beschrieben. Selbst wenn man Gewicht verliert, wird dies nie in nur einer Körperregion passieren.

Kann man denn überhaupt etwas tun? Ja, aber dazu muss ich etwas ausholen.

Die erste Frage, die ich stelle:

 

Wo befindet sich das Bauchfett ?

 

Klar, am Bauch natürlich, wirst Du sagen. Auf jeden Fall kneift der Hosenbund.

Aber es gibt einen gravierenden Unterschied und daher muss ich klären, um welche Art Bauchfett es sich handelt.

Auf den Bildern siehst Du 2 CT Scans. Das Fett ist die helle Masse.

Harmloses vs gefährliches Fett

Auf dem oberen Bild sitzt das Fett zwischen Haut und Muskulatur – das sind die Fettpölsterchen, in die man kneifen kann, auch Rettungsringe, Love Handles oder Muffin Top genannt. Kosmetisch störend, aber nicht gefährlich.

 

Dann die Fettdepots im Bauchinneren (unteres Bild).  Das ist das gefährlichere Fett und verursacht mit der Zeit auch ernste Gesundheitsprobleme.

Ich denke, der Unterschied ist klar erkennbar, auch wenn die Bilder klein sind.

Fett im Bauchinnenraum findet man auch bei Menschen, die sonst schlank sind.

 

Warum wird denn Fett im Bauchraum gespeichert?

Zunächst mal hat das Fett die Aufgabe, die inneren Organe zu schützen und zu polstern. Aber im Laufe der Jahre kommt immer mehr dazu und soviel Polsterung brauchen die Organe eigentlich nicht.

 

Grund Nr. 1: Stress 

der Körper bereitet sich auf Flucht vor und legt Reserven an. Und zwar da, wo er schnell ran kann – im Bauchraum

 

Grund Nr. 2: Ungesunder Lebensstil:

  • Zuviel Zucker
  • Zuviel Alkohol
  • Ungesunde Ernährung (einfache Kohlehydrate, Transfette)

 

Grund Nr. 3: Bewegungsmangel

Wir bauen in den mittleren Jahren sowieso Muskulatur ab. Dadurch kommt es zu einem verminderten Grundumsatz, wir brauchen weniger Kalorien, um Gewicht zu halten. Aber es kommt oft auch zu einer schlechten Körperhaltung. Dadurch wirkt der Bauch oft dicker, als er ist.

Es sind also wieder die üblichen Verdächtigen.

 

Was kann ich tun?

 

Genau bei diesen 3 Gründen muss man ansetzen, wenn das Fett wieder verschwinden soll:

Gesünderer Lebensstil:

Auch wenn der Lebensstil „nur“ Grund 2 war, so können wir hier am ehesten etwas ändern:

Clean Eating Hype oder sinnvoll?

Clean Eating, Alkohol nur gelegentlich und

mein TOP TIP: Zucker reduzieren. Auch Zuckerersatz gehört dazu, Substanzen, die auf “….ose” enden: Fructose, Laktose, Maltose. In kleinen Schritten anfangen.

 

Bewegung, auch im Alltag:

  • mal zu Fuß gehen, statt Auto fahren,
  • Treppen steigen, statt Aufzug,
  • generell jede Gelegenheit im Alltag nutzen, um uns zu bewegen.

Mein TOP TIP: Hausputz! Flotte Musik auflegen und dann bewusst möglichst viele Muskeln nutzen. So wird aus öder Pflicht ein Bewegungsprogramm mit Fun Faktor.

Für gezielte Muskelstärkung: Core Training.

Beim Core Training werden nicht nur Bauch und Rückenmuskulatur gestärkt, sondern auch die Tiefenmuskulatur. Sind diese Muskeln stark, so wirkt das wie ein inneres Mieder.

Bauch im Querschnitt

Auf der Grafik kann man das gut erkennen: die Muskeln liegen wie ein Gürtel um den Bauchbereich, die eigentlichen Bauchmuskeln sowie die Rückenmuskeln stützen das Ganze nochmal ab.

Mein TOP TIP: Planks. Leicht und ohne Geräte fast überall durchzuführen.

 

Stress Management und Schlaf

Schwieriger wird es, den Stress zu bekämpfen. Viele Sachen sind einfach nicht unter unserer Kontrolle und einen launischen Chef kann man nicht so einfach bekämpfen. Aber wie wir auf Stress reagieren, das können wir steuern. Es passiert nicht von heute auf morgen und man muss dranbleiben, Gegenmaßnahmen entwickeln.

Mein TOP TIP: Wenn möglich, sich 5 Minuten aus Stress Situation zurückziehen und ganz bewusst ein-und ausatmen. Viele andere Tipps gibt es in meinen Kursen.

Ein ganz wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist ausreichend Schlaf. Hier muss man die Prioritäten setzen und den Tag so planen, dass Zeit für ausreichend Schlaf ist.

 

Fazit:

 

Um es ganz klar zu sagen: es gibt nicht DIE eine Übung oder DAS Nahrungsmittel, um Fett örtlich begrenzt abzubauen.

Jeder, der das behauptet, hat irgendwas nicht verstanden.

Wenn überhaupt was hilft, dann die harten Methoden: Kryolipolyse, Fett-Weg-Spritze und als letztes Mittel, die Fettabsaugung. Allerdings erwischt man mit diesen Verfahren nur das Fett zwischen Haut und Muskeln. An das Bauchfett im Inneren kommen diese Verfahren nicht ran.

Aber selbst Frauen 40 plus, die es aus biologischen Gründen wirklich schwer haben, Bauchfett zu verlieren, können mit Geduld und Ausdauer viel erreichen.

Gerne berate ich Dich in einem kostenlosen Erstgespräch.

 

 

Planks oder Unterarmstütz ist eine der effektivsten Übungen um die Core- oder Rumpfmuskulatur zu stärken.

 

Kürzlich hatte ich dann Rückmeldung von einer Teilnehmerin (49), die eigentlich keine Fotos von sich bzw ihrer Problemzone machen wollte. Aber sie hat die Plank Übungen auch nach dem Kurs beibehalten und bei gleichem Gewicht 6 cm weniger Bauchumfang.

Die Bilder folgen, sobald ich die Freigabe habe[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]